Im ersten Teil dieser Serie wurden die grundlegenden Aspekte im Zusammenhang mit Real Time Bidding (RTB) umrissen und dabei das Auktionsmodell, sowie die technologische Idee dahinter anschaulich erklärt. Im zweiten Teil geht es nun darum ein Auge darauf zu werfen, welche Aufgaben und Funktionen die DSPs und SSPs mit sich bringen und beide in den Kontext des RTB Ökosystems einzubetten.
Die Reichweitenvermarktung schreitet dank RTB-Technologie weiter voran, und so wird nach Schätzungen der Anteil an in Echtzeit gehandelten Werbeplätzen in den USA im laufenden Jahr bereits knapp 20% ausmachen. In Deutschland wird das Thema seit einiger Zeit heiß gehandelt, die Akteure positionieren sich, im Mainstream ist RTB hier zu Lande mit einem erwarteten Anteil von 8% für 2012, jedoch noch nicht angekommen.
Nichtdestotrotz ist es an der Zeit, dass Licht ins Dunkle kommt und jetzt Wissen einkehrt, wo in Sachen RTB noch viel Ahnungslosigkeit herrscht. Für den Admanager, den Mediaplaner, den Werbetreibenden, für alle am Display Geschäft Beteiligten ist mittlerweile ein bestimmtes Maß an Fachwissen von Nöten.
Im ersten Teil dieser Serie sollen dazu die grundlegenden Begriffe und Mechanismen aufgearbeitet werden.
Nur 2% aller Seitenbesucher konvertieren, 98% hingegen verlassen die Seite unverrichteter Dinge. Ein riesiges Potenzial für Retargeting-Kampagnen, zumindest wenn man der Werbung für diesen Media-Kanal Glauben schenken möchte. Wieviel Prozent der Nutzer aus Angst vor Verfolgung und Entnervung durch Dauereinblendung und Wiederholung derselben Banner und Produkte jedoch nie wieder kommen bzw. sich in Ihren Bekanntenkreisen abwertend auslassen, darüber gibt es keine gesicherten Erkenntnisse.
Das Kunstprojekt der SYZYGY Gruppe, geht in die zweite Runde: Wie bereits im Vorjahr haben wir unser Kunstprojekt „20 Things that happened on the Internet“ durchgeführt.
Mit seinen erstaunlichen und faszinierenden Ereignissen hat das Internet in 2011 nichts von seiner unglaublichen Dynamik verloren. Grund genug, das Jahr auf ungewöhnliche Art und Weise Revue passieren zu lassen.
Dieses Mal haben wir den polnischen Digitalkünstler Peter Jaworowski von Ars Thanea (SYZYGY Gruppe) gebeten, 20 Web-Ereignisse und -Phänomene festzuhalten, die die Welt im vergangenen Jahr besonders beschäftigt haben. Menschliches & Tierisches, Lustiges & Trauriges, Monetäres und Ideelles – nicht immer rational, oft rätselhaft, aber vor allem: niemals langweilig und stets mit der Kraft, Millionen von Menschen rund um den Globus in ihren Bann zu ziehen.
Nein, es werden auf dem deutschen Online-Display-Markt noch keine relevanten Impressions bzw. Budgets über Real Time Bidding gehandelt. Nein, auch in 2012 wird diese Technologie noch nicht den großen Durchbruch erleben, da es zuvor noch einige große Barrieren zu überwinden gilt. Nichtsdestotrotz ist der Mediaeinkauf über AdExchanges mit Hilfe von Real Time Bidding ein absolutes Trendthema was alle Marktteilnehmer im Auge behalten sollten.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Durch die in Echtzeit („Real Time“) und automatisiert stattfindenden Auktionen („Bidding“) im Werbeplatzhandel, könnte die Schaltung von Werbemitteln zukünftig effizienter ablaufen. Für die Vermarkter würde sich der Salesaufwand für das über RTB gehandelte Inventar verringern, da z.B. das Erstellen von Angeboten entfällt. Agenturen und Kunden können Ressourcen sparen, da beispielsweise Verfügbarkeitsanfragen und die klassische Buchung per Fax oder Email nicht mehr notwendig wären.
Vorbild für Real Time Bidding ist das von Google erfolgreich verwendete Auktionsmodell für SEA Textanzeigen (Google AdWords). Beim Real-Time-Bidding wird das automatisierte Auktionsmodell also auf (Standard-) Displayformate übertragen.
Vor einiger Zeit standen wir vor der folgenden Frage:
Wie können wir für jeden Account Gebotsvorschläge generieren, während wir alle Besonderheiten des Accounts und alle Wünsche des Kunden berücksichtigen?
Über diverse Datenanalysen hatten wir uns schon mit der Programmiersprache „R“, einer Sprache für statistische Berechnungen, vertraut gemacht. Auch wussten wir, dass es möglich ist, R Befehle aus unserer Serverumgebung heraus auszuführen. Die Entscheidung, dies in irgendeiner Form zu nutzen, lag also praktisch auf der Hand.
Am 17.11.2011 hat in München zum ersten Mal das Admanagerforum für Agenturen stattgefunden. Der gegenseitige Austausch, der unter Vermarkter Admanagern schon gang und gäbe ist, wurde nun auch von den Agenturen praktiziert, denn es gibt so viele Themen bei denen sich ein Informationsaustausch lohnt. Genau aus diesem Grund hat Alexander Schott dieses Event dankenswerterweise organisiert!
Montag Abend deutscher Zeit, war es dann soweit,
die Google+ Pages standen bereit.
Ob Promi, Produkt oder Unternehmen,
alle können nun Fanpages pflegen.
Gehyped durch allgemeine Euphorie,
ist nun auch unique mit von der Partie.
Eine schicke Vanity URL gibts bei den Pages nicht,
drum ist der Link zu unique Page eher kryptisch:
https://plus.google.com/117354449128649951600
Tja, keine einfache Frage. Doch wenn Sie letztes Jahr schon eine Online-Aktion laufen hatten, haben Sie doch sicher alles richtig verpixelt, um Erfolg und Nicht-Erfolg zu messen, oder… ODER? (Asche auf Ihr Haupt, wenn nicht, denn dann haben Sie wertvolle Informationen verschenkt – und das zu Weihnachten! Dieses Mal sollten Sie es dann aber besser machen.)










