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	<title>unique labs &#187; Social Commerce</title>
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	<description>Fach-Blog der Online &#38; Performance Marketing Agentur uniquedigital</description>
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		<title>Facebook erfindet sich (mal wieder) neu</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 15:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Exner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Facebook Advertising]]></category>
		<category><![CDATA[Social Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<description><![CDATA[In diesem Titel steckt soweit nichts Neues, ist das größte soziale Netzwerk doch permanent in Bewegung. Besonders nach der Durchführung des f8 Events vom 22. September in San Francisco aber sind so grundlegende Neuerungen hinzugekommen, dass sie einer Erwähnung bedürfen. Facebook Roadtrip Derzeit tourt Facebook mit einem großen Team bestehend aus Partner Managern und Entwicklern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>In diesem Titel steckt soweit nichts Neues, ist das größte soziale Netzwerk doch permanent in Bewegung. Besonders nach der Durchführung des <a href="https://www.facebook.com/f8" target="_blank">f8 Events</a> vom 22. September in San Francisco aber sind so grundlegende Neuerungen hinzugekommen, dass sie einer Erwähnung bedürfen.<br />
<span id="more-2659"></span></p>
<h2>Facebook Roadtrip</h2>
<p>Derzeit tourt Facebook mit einem großen Team bestehend aus Partner Managern und Entwicklern aus Dublin und Kalifornien durch die Welt, um über die Veränderungen zu berichten. Im Rahmen der Berlin Web Week präsentierte Facebook ca. 200 Facebook Developern die weiterentwickelte Programmierschnittstelle und stand im Anschluß für Fragen zur Verfügung.</p>
<div id="attachment_2669" class="wp-caption alignleft" style="width: 150px">
	<a href="http://www.facebook.com/about/timeline" target="_blank" title="Timeline"><img class="size-thumbnail wp-image-2669 " title="Timeline" src="http://unique-labs.de/wp-content/uploads/screenshot27-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Timeline</p>
</div>
<p>Die für die User wohl markanteste Änderung stellt die neue <a href="http://www.facebook.com/about/timeline" target="_blank">Timeline</a> dar, welche das Profil nicht nur in einem komplett neuen Layout erscheinen lässt, sondern zudem den historischen Content bis hin zur Geburt des jeweiligen Users zugreifbar macht. So können eigene Status Updates, Bilder, Events, gewonnene Freunde etc, aus voriger Zeit von einem selbst oder befreundeten Usern aufgerufen werden. Bei der eigentlich schon längst geplanten Veröffentlichung dieser Profile gibt es offenbar technische Hürden, weshalb bisher nur Facebook Developer in der Lage sind, den Prototyp des neuen Profils zu testen. Facebook hat aber in Aussicht gestellt, dass die neuen Profile „in den nächsten Wochen“ für alle bereitstehen werden.</p>
<p>Die im Kontext der neuen Profile für Software Developer ungleich spannendere Neuerung verbirgt sich allerdings erst im Hintergrund. Kernbestandteil der Facebook-Struktur ist der Social Graph, d.h. die Menschen und die Verbindungen zu allem, was von Interesse ist. Dieser wurde im vergangenen Jahr um das Open Graph Protocol erweitert, wodurch vor allem Third Party Webseiten mithilfe des Like-Buttons in das soziale Netzwerk integriert wurden.</p>
<h2>Open Graph 2.0</h2>
<p>In diesem Jahr kommen Interaktionen hinzu, eine vielversprechende, neue Verbindung zwischen Menschen und Objekten. So ist es nun beispielsweise möglich, in einem selbst entwickelten Programm bestimmte Aktionen abzubilden, beispielsweise das Kochen eines Rezeptes oder das Lesen eines Buches. Hierdurch eröffnet sich ein völlig neues Potenzial für Facebook Developer, um mit Nutzern zu interagieren. Für Unternehmen ist dies ein günstiger Zeitpunkt, um falls nicht bereits geschehen die Marketingstrategie um Facebook zu erweitern. Es ist anzunehmen, dass die neuen Funktionen den Markt der Apps auf Facebook revolutionieren. Und auch für Firmen, die bereits Social Media betreiben, bietet der erweiterte Open Graph die Chance, die eigene Marke noch besser zu positionieren.</p>
<p><img class="alignnone" title="opengraph20" src="https://developers.facebook.com/attachment/UserActionObject.jpg" alt="" width="447" height="155" /></p>
<p>Ein großer Vorteil ist die langfristige Bindung der User an die eigenen Apps. Perspektivisch wird man im Newsfeed, Tickerbereich und nicht zuletzt auf der neuen Timeline Aktionen der User wiederfinden. Bei letzterem ist sogar eine Darstellung von Statistiken denkbar, beispielsweise wie oft ein User Songs eines bestimmten Künstlers gespielt hat.</p>
<p>Dank des neuen Open Graphs wird Facebook Developern viel Freiraum für neue Innovationen geboten. Vor allem im Bereich Games und Mobile können wir uns hier zukünftig auf tolle neue Apps freuen.</p>
<h2>Nur was bedeutet das für das Online Marketing auf Facebook?</h2>
<p>Die Einbettung der zuvor gekapselten Marketing API in den Open Graph ist derzeit noch im Gange und soll spätestens im Frühjahr 2012 abgeschlossen werden. Parallel wird die Schnittstelle schon jetzt um neue Funktionalitäten erweitert, beispielsweise erst in dieser Woche durch die Unterstützung der vor kurzem <a href="http://allfacebook.de/ads/facebook-anzeigen-neues-werbeformat-page-post-ads-jetzt-online" target="_blank">präsentierten</a> neuen Page Post Sponsored Stories.</p>
<p>Die Timeline und die Erweiterung des Open Graphs werden ohne Zweifel nicht spurlos an der Marketing API vorbeigehen. So sind neue Adtypen durchaus denkbar und auch weitere, speziell auf die Interaktionen bezogene Targetings eigentlich kaum wegzudenken. Wann dies aber der Fall sein wird, wurde auf der Veranstaltung in Berlin nicht erwähnt. Somit heißt es wie in den letzten Monaten auch erst einmal abwarten. Facebook wird neue Bestandteile der Marketing API erst dann bekanntgeben und veröffentlichen, wenn die Features auch tatsächlich umgesetzt sind.</p>
<p>Ebenso noch nicht terminiert sind die Timeline für Mobile Endgeräte und ein mögliches Redesign der Fanpages, für welche bereits Mockups auf Basis der bisherigen Timeline im Internet kursieren. Bevor diese aber angegangen werden, soll zunächst die eigentliche Timeline für Profile freigegeben und Bugs ausgeräumt werden.</p>
<p>Facebook betritt mit den neuen Profilen eine neue Welt. Und wir ziehen mit.</p>
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		<title>Existenzgründung Ratgeber für den Onlinehandel: INTERNETHANDEL erklärt den Einstieg in die Selbständigkeit</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 07:49:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mareike Wieland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Affiliate Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Social Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Existenzgründung]]></category>
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		<description><![CDATA[2010 wurden in Deutschland mehr als 140.000 Unternehmensgründungen im Bereich Handel verzeichnet. Insbesondere der Onlinehandel erfreute sich dabei aufgrund seiner Vorteile wie vergleichsweise geringer Gründungskosten oder Standortunabhängigkeit besonderer Beliebtheit. Doch trotz vieler Pluspunkte ist auch der Onlinehandel nicht risikofrei &#8211; 32 Prozent aller Gründungen überleben das erste Jahr nicht. Das Online-Magazin Internethandel beschäftigt sich deswegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>2010 wurden in Deutschland mehr als 140.000 Unternehmensgründungen im Bereich Handel verzeichnet. Insbesondere der Onlinehandel erfreute sich dabei aufgrund seiner Vorteile wie vergleichsweise geringer Gründungskosten oder Standortunabhängigkeit besonderer Beliebtheit. Doch trotz vieler Pluspunkte ist auch der Onlinehandel nicht risikofrei &#8211; 32 Prozent aller Gründungen überleben das erste Jahr nicht. <img class="alignnone size-large wp-image-2612" title="Logo-Internethandel" src="http://unique-labs.de/wp-content/uploads/Logo-Internethandel_weiss-465x132.jpg" alt="Logo-Internethandel" width="465" height="132" /></p>
<p><span id="more-2608"></span></p>
<p>Das Online-Magazin <a title="Das Fachmagazin INTERNETHANDEL" href="http://www.internethandel.de">Internethandel</a> beschäftigt sich deswegen in der <a title="Aktuelle Ausgabe Internethandel" href="http://www.internethandel.de/inhalt/Ratgeber-Existenzgruendung-Onlinehandel">aktuellen Ausgabe</a> (Nr. 96, 10/2011) mit dem Thema „Selbständig im Onlinehandel“ und veröffentlicht damit einen umfangreichen Leitfaden zur Existenzgründung, der sich vorrangig an junge Gründer richtet. Dabei werden nicht nur die Wege in und die Gründe für die Selbstständigkeit im Onlinehandel detailliert beleuchtet, sondern einem logischen und durchdachten Aufbau folgend auch die zweifelsfrei herausragende Bedeutung von Marketing, Werbung und Kommunikation für die erfolgreiche Nutzung des Internets als Vertriebsweg thematisiert. Und das nicht ohne Grund: „Ein Online-Shop, egal wie gut er konzipiert und geplant wurde und egal wie attraktiv das angebotene Sortiment auch ist, kann nur dann erfolgreich sein, wenn er eine ausreichende Zahl an Besuchern anzieht und diese sich möglichst häufig für einen Einkauf entscheiden.“</p>
<p>Anschaulich wird die Notwendigkeit von professionellem Suchmaschinenmarketing dargestellt, die Vorgehensweise bei SEA-Kampagnen skizziert und das wachsende Gewicht von M- und F-Commerce verdeutlicht. Einzig auf die wertvollen Möglichkeiten des <a title="Affiliate Marketing" href="http://uniquedigital.de/leistungen/affiliate/" target="_blank">Affiliate Marketings</a> wurde nicht eingegangen. Gerade jungen und unbekannten Unternehmen bietet Affiliate Marketing zusätzlich die Chance, durch Werbung auf themenrelevanten Websites die Zielgruppe direkt am Point of Interest zu erreichen. Die Kosten fallen zudem nur im Erfolgsfall an, zum Beispiel bei einem validen Verkauf– gerade in der sensiblen Gründungsphase eines Unternehmens ist dies ein entscheidender Vorteil und sollte bei der Planung unbedingt berücksichtigt werden!</p>
<p>Alles in allem liegt mit diesem gelungenen Artikel dennoch ein nützlicher und praxisorientierter Leitfaden zur Unternehmensgründung im Onlinehandel vor, der zu Recht auch die zwingende Notwendigkeit des professionellen Umgangs mit Marketingfragen nicht nur im Kontext des Onlinehandels herausstellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>1. Social Commerce Summit in Wiesbaden 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 13:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>János Moldvay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook Advertising]]></category>
		<category><![CDATA[Social Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<category><![CDATA[Paul Marsden]]></category>
		<category><![CDATA[scs11]]></category>
		<category><![CDATA[Social Commerce Summit]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesbaden]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Social Commerce Summit fand am 20.06. bis zum 21.06. in Wiesbaden statt, nur knappe 4 Tage nach dem 2. Social Media Summit am 17.06., der ebenfalls in Wiesbaden stattfand. Die Themenvielfalt war immens, von einzelnen Unternehmen wie dem Porzellan-Hersteller Khala, der einen eigenen Facebook shop betreibt und darüber berichtete, über friendticker, die das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Der erste Social Commerce Summit fand am 20.06. bis zum 21.06. in Wiesbaden statt, nur knappe 4 Tage nach dem 2. Social Media Summit am 17.06., der ebenfalls in Wiesbaden stattfand. Die Themenvielfalt war immens, von einzelnen Unternehmen wie dem Porzellan-Hersteller Khala, der einen eigenen Facebook shop betreibt und darüber berichtete, über friendticker, die das Thema location based discounting vorstellten, bis hin zu innosabi die Cases zum Thema crowdsourced Produktentwicklung vorstellten.</p>
<p><span id="more-1585"></span></p>
<p>Paul Marsden von der syzygy AG führte in seiner Keynote das Konzept des SoLoMo (Social, Locationbased und Mobile) Consumers ein. Dieser hoch informierte Verbraucher kann durch sein soziales Netzwerk und im lokalen Kontext mit Hilfe von mobilen Technologien die intelligentesten Kaufentscheidungen fällen. Dies stellt für Unternehmen eine ganze Reihe neuartiger Herausforderungen dar. Der SoLoMo Konsument wird am stärksten durch Facebook abgebildet, welches aktuell die größte locactionbased App, die größte soziale App und die größte mobile App darstellt. Über seine sozialen Netzwerke teilen diese Nutzer ihre Produkterfahrungen, positiv wie auch negativ mit ihrem Freundeskreis. So wird Facebook zu einerm gigantischen word-of-mouth und Weiterempfehlungs Netz. Damit Unternehmen die positiven Effekte der Weiterempfehlungen realisieren können, müssen Fans einer Unternehmens-Fanpage mit Incentivierungen zu Brand Advocates gemacht werden. Ein Erfolgsbeispiel hierfür ist der Kosmetikhersteller Chanel, der eine neue Lippenstift-Art eine Woche bevor diese in den Läden erhaltbar war ihren Facebook Fans zur Verfügung gestellt hatte.</p>
<p>Im Allgemeinen wurde viel über die branding Leistung von Social Media und der Fan Generierung auf Facebook gesprochen. In einer Diskussionsrunde am ersten Tag wurde kritisch eruiert, dass ein Link dieser Aktivitäten zu harten KPIs wie etwa Kosten Umsatz Relationen oder ROI noch fehlt bzw. nicht deutlich genug dargestellt wird. Dabei ging es um die entscheidende Frage, was einem Unternehmen ein Fan auf Facebook tatsächlich wirtschaftlich nutzt.</p>
<p>Unique Digital referierte in einem Vortrag mit dem Titel &#8220;Facebook Kampagnen Optimierung&#8221; (siehe unten) über die Rolle von Facebook Ads im Performance-Marketing Mix. Dabei wurden Ergebnisse umfangreicher Analysen und Tests vorgestellt und ein ganzheitlicher Ansatz zur Verbesserung von Performance-Kampagnen auf Facebook präsentiert.</p>
<div style="width:425px" id="__ss_8401840">
<p> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/8401840?rel=0" width="486" height="408" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>  </div>
<p>Der erste Social Commerce Summit war gesät mit interessanten Vorträgen und in den Pausen ergaben sich sehr interessante Gespräche. Eine Zusammenlegung mit dem Social Media Summit könnte von den Veranstaltern erwogen werden, um die Teilnehmeranzahl und Relevanz für Unternehmen noch weiter zu erhöhen.</p>
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		</item>
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		<title>Social Media und Suchmaschinenmarketing</title>
		<link>http://unique-labs.de/social-media-und-suchmaschinenmarketing/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 16:34:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Alby</dc:creator>
				<category><![CDATA[SEM]]></category>
		<category><![CDATA[Social Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social]]></category>
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		<description><![CDATA[(Dies ist die Zusammenfassung des Vortrags vom Online Marketing Kongress in Wiesbaden) Was hat Social Media mit Suchmaschinenmarketing (SEA &#38; SEO) zu tun? In einem Interview mit der New York Times sagte Prof. Rotolo von der Syracuse University, “Information is becoming less of a destination that we seek online, […] Instead we are expecting it [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>(Dies ist die Zusammenfassung des Vortrags vom <a href="http://www.conferencegroup.de/omk10">Online Marketing Kongress</a> in Wiesbaden)</p>
<p><strong>Was hat Social Media mit Suchmaschinenmarketing (SEA &amp; SEO) zu tun?</strong></p>
<p>In einem <a href="http://www.nytimes.com/2010/05/16/business/16digi.html">Interview mit der New York Times</a> sagte Prof. Rotolo von der Syracuse University,</p>
<blockquote><p>“Information is becoming less of a destination that we seek online, […] Instead we are expecting it to come to us in a social stream.”</p></blockquote>
<p>Das &#8220;alte&#8221; Web mit seinen Suchmaschinen, in denen wir aktiv suchen, hat seiner Meinung nach ausgedient, stattdessen kommen die Informationen nun auf uns zu, allein durch unsere Kontakte in den Sozialen Netzwerken, denen wir eh mehr vertrauen als einem Algorithmus. 500 Milliarden Minuten verbringen die durchschnittlich 400 Millionen Benutzer jeden Monat auf Facebook, das sind pro Benutzer mehr als 13 Stunden. Die Zeit, die sie bei Facebook verbringen, verbringen sie nicht woanders, auch wenn die durchschnittliche allgemeine Online-Zeit auch zunimmt. Ist Facebook also tatsächlich der <a href="http://www.mercurynews.com/ci_14970594?nclick_check=1">Google-Killer</a>?</p>
<p>So gern wir Facebook auch haben, die sozialen Netzwerke sind keine Google-Killer. Denn wie Prof. Rotolo in seinem Zitat (wahrscheinlich unbewusst) sagte, wir suchen Informationen aktiv wohingegen wir sie in Social Networks zunächst passiv konsumieren. Auf die Antworten auf bestimmte Fragen wollen und können wir nicht warten, wir würden sie aber auch gar nicht erst öffentlich stellen. Niemand von uns würde nach einem Mittel gegen Fußpilz auf Facebook fragen.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://unique-labs.de/wp-content/uploads/fusspilz.jpg" rel="shadowbox[sbpost-729];player=img;" title="fusspilz"><img class="size-full wp-image-730 aligncenter" title="fusspilz" src="http://unique-labs.de/wp-content/uploads/fusspilz.jpg" alt="" width="306" height="132" /></a>Ebensowenig würden wir, wenn wir Probleme mit unserem Computer haben, zuerst bei Facebook auf eine Antwort hoffen, schließlich können wir uns nicht darauf verlassen, dass die Computerprofis, die wir kennen, gerade online sind. Stattdessen würden wir sehr wahrscheinlich zunächst einmal bei Google nach der Fehlermeldung suchen, die wir auf dem Bildschirm sehen.</p>
<p style="text-align: left;">Dies soll nicht in Abrede stellen, dass über Social Media Impulse kommen können, die sich auf eine Kaufentscheidung auswirken. Wenn mein Kollege Birger Gefallen an Puma findet, dann bekomme ich das natürlich mit und schaue mir vielleicht auch die Puma-Facebook-Seite an:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://unique-labs.de/wp-content/uploads/birger-puma.png" rel="shadowbox[sbpost-729];player=img;" title="birger-puma"><img class="size-full wp-image-733 aligncenter" title="birger-puma" src="http://unique-labs.de/wp-content/uploads/birger-puma.png" alt="" width="419" height="64" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Dort sehe ich dann unter anderem, dass Puma auch Uhren herstellt (PUMA Time), aber bedeutet das, dass ich mir sofort eine Uhr kaufe? Tatsächlich können solche Impulse den Abverkauf zum Teil kurzfristig ankurbeln, aber unter Umständen komme ich erst drei Tage später auf den Gedanken, dass eine Uhr von Puma vielleicht gar nicht so schlecht wäre; vielleicht geht auch meine eigene Uhr kaputt und ich erinnere mich daran, dass die Uhren von Puma doch ganz nett aussahen. Wie so oft wenn es um Produkte geht, wäre der erste Weg aber dann wahrscheinlich eher eine Suche bei Google, wo ich nach einem günstigen Angebot suchen würde.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://unique-labs.de/wp-content/uploads/puma-google.png" rel="shadowbox[sbpost-729];player=img;" title="puma-google"><img class="aligncenter size-medium wp-image-734" title="puma-google" src="http://unique-labs.de/wp-content/uploads/puma-google-300x211.png" alt="" width="300" height="211" /></a>Allerdings wird der Benutzer hier nicht abgeholt von Puma: Die SEM-Anzeige ist generisch, die organischen Ergebnisse wirken durch die englische Description nicht unbedingt relevant, ganz abgesehen von dem Duplicate Content-Problem. Einen Hinweis auf die Aktion bei Facebook findet man nicht, auch die Facebook-Seite selbst taucht nicht auf in den Suchergebnissen. Sehr wahrscheinlich landet der Benutzer dann bei einem der anderen Anbieter, zum Beispiel aus der Produktsuche. Dieses Beispiel ist nur eines von vielen, wo Social Media-Maßnahmen isoliert gesehen und nicht durch entsprechende Anzeigen des &#8220;Goalgetters&#8221; SEM flankiert werden.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Was funktioniert nicht?</strong></p>
<p style="text-align: left;">Darüber hinaus existieren viele weitere Mißverständnisse, was das Zusammenwirken von Social und Suche betrifft. So wird davon ausgegangen, dass Inhalte, die auf Facebook und twitter veröffentlicht werden, automatisch auch bei Google auftauchen. Tatsächlich hat Google die Universal Search durch Ergebnisse aus der neuen <a href="http://googleblog.blogspot.com/2009/12/relevance-meets-real-time-web.html">Realtime Websearch</a> ergänzt, die aktuelle Updates von twitter, Facebook, MySpace &amp; Co anzeigt. Allerdings werden diese Ergebnisse fast ausschließlich im englisch-sprachigen Bereich von Google angezeigt und hier auch nur bei weit weniger als 1% der Suchanfragen. Hinzu kommt, dass diese Ergebnisse nur für eine kurze Zeit nach ihrer Veröffentlichung angezeigt werden, in dem Puma Time-Beispiel also das Ergebnis der Puma-Facebook-Seite drei Tage später, wenn ich mich für eine Uhr interessiere, nicht mehr auftauchen würde. Auch die Einbindung von Blogs ist eher suboptimal, wie wir in einer anderen Untersuchung über <a href="http://unique-labs.de/smx-seo-blogsuche-universal-search/">SEO für Blogs in der Universal Search</a> bereits gezeigt haben.</p>
<p style="text-align: left;">Hinzu kommt, dass <a href="http://www.nowpublic.com/tech-biz/facebook-indexing-will-facebook-index-all-your-info-google-2538349.html">trotz anderer Gerüchte</a> Facebook zum Beispiel nicht alle Informationen der Nutzer an die Google-Crawler preisgibt. Einen Tag nach dem Rücktritt von Koch in Hessen hatte Facebook gerade mal 1.600 Ergebnisse dazu in den Google-Suchergebnisseiten, ein Bruchteil dessen, was tatsächlich auf Facebook über den Rücktritt gesagt wurde (was natürlich nicht berücksichtigt, dass nicht jede öffentliche Facebook-Seite auch von Google tatsächlich kurzfristig gecrawlt und indexiert wird). Das heisst nicht, dass sich auch extern zugängliche Facebook-Seiten nicht lohnen würden. Tatsächlich gewinnt Facebook immer mehr Sichtbarkeit in den Suchergebnissen von Google, zum Beispiel im Vergleich mit Spiegel Online (Quelle: Sistrix):</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://unique-labs.de/wp-content/uploads/facebook-spiegel.png" rel="shadowbox[sbpost-729];player=img;" title="facebook-spiegel"><img class="aligncenter size-medium wp-image-739" title="facebook-spiegel" src="http://unique-labs.de/wp-content/uploads/facebook-spiegel-300x158.png" alt="" width="300" height="158" /></a>Dies ist zu einem Teil sicherlich den geänderten Privacy-Einstellungen geschuldet, wenn auch nicht so viel wie vermutet, zum anderen aber auch der wachsenden Anzahl Facebook-Nutzern. Die Frage ist, ob es der Relevanz der Google-Suchergebnisse tatsächlich zum Vorteil gereicht, wenn aktuelle Nachrichten die Google-Suchergebnisseite vor allem durch Facebook-Updates erreichen anstatt durch die Ergebnisse traditioneller Medien. Aber das ist eine andere Diskussion. Festzuhalten ist, dass auch eine Facebook-Präsenz keine Garantie dafür ist, dass man damit in den Suchergebnissen auftaucht; der Trend zu mehr Ergebnissen von Facebook in den SERPs ist aber zu beobachten.</p>
<p style="text-align: left;">Ein weiterer Mythos nährt den Irrglauben, dass Social Media wunderbar für den Aufbau von Backlinks und dadurch vorteilhaft für das Ranking der eigenen Seite ist. Tatsächlich hat dies zu Beginn des Web 2.0-Hypes bei einigen Webseiten sogar funktioniert; aber auch die Betreiber von del.icio.us, Mister Wong und WordPress haben sehr schnell bemerkt, dass vor allem SEOs gerne die Verlinkungssmöglichkeiten mißbraucht haben, so dass der wilden Verlinkung mit dem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nofollow">nofollow-Tag</a> ein Ende gesetzt wurde. YouTube, Wikipedia, Facebook, twitter &#8211; egal wo, ein dort platzierter Link ist automatisch mit dem nofollow-Tag belegt und wird daher von Google &amp; Co nicht mehr gewertet. Nur sehr wenige Seiten erlauben noch das Platzieren von Links, und noch weniger davon sind auch SEO-technisch wirkungsvoll.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Was funktioniert?</strong></p>
<p style="text-align: left;">Zunächst einmal sind Blogs trotz der selten auftauchenden Blogsuche nicht schlecht, schließlich sind sie auch in den normalen Webergebnissen gut zu finden. Durch die wachsende Popularität von Facebook ist außerdem davon auszugehen, dass es immer weniger private Weblogs gibt, die sich mit trivialen Themen auseinander setzen, da es für diese Blogger einfacher und passender ist, bei Facebook und twitter zu publizieren. Im Gegenzug würde das die verbleibenden Blogs aufwerten, für die eine Publikation auf Facebook nicht reicht. Ebenso bietet das mehr Chancen für gut gemachte Corporate Weblogs.</p>
<p style="text-align: left;">Auch Facebook und twitter können helfen, mehr Platz auf der Suchergebnisseite von Google zu gewinnen, allerdings erfordert dies, dass alle Seiten hierfür optimiert werden. In der Regel funktioniert dies aber vor allem bei den Corporates.</p>
<p style="text-align: left;">Viel mehr Potential ist hingegen bei den Social Websites des Web 1.0 zu finden: Auf das Beispiel des Computerproblems am Anfang bezogen wird man eher in einem Forum fündig als auf Facebook &amp; Co, und Foren besitzen bei Google &amp; Co immer noch eine sehr gute Sichtbarkeit für fast jedes Thema. Hier können Backlinks zum Teil besser und wirkungsvoller platziert werden.</p>
<p style="text-align: left;">Dies alles hat aber eine wichtige Voraussetzung: Dass der Content auch wirklich nützlich ist für den Benutzer. Niemand wird ein Video, einen Artikel oder einen Blogbeitrag weiterempfehlen, wenn der Inhalt nicht wirklich ansprechend und relevant ist. Die alte Weisheit, dass Content King ist, gilt also immer noch.</p>
<p style="text-align: left;">
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		<title>Social Commerce-Studie: Monetarisierung von Social Media</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 16:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Alby</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Social Commerce, die Verschmelzung von Social Web und E-Commerce, bietet Unternehmen und Marken Möglichkeiten zur Monetarisierung ihres Engagements im Social Web. Gemeinsam mit Syzygy und uniquedigital liefert der Syzygy Think Tank- und Social Media-Experte Dr. Paul Marsden in einer neuen Studie spannende Einblicke in den aufkommenden Trend. Basierend auf Erkenntnissen der Konsumpsychologie und Fallbeispielen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Social Commerce, die Verschmelzung von Social Web und E-Commerce, bietet Unternehmen und Marken Möglichkeiten zur Monetarisierung ihres Engagements im Social Web. Gemeinsam mit Syzygy und uniquedigital liefert der Syzygy Think Tank- und Social Media-Experte <a href="http://www.viralculture.com/">Dr. Paul Marsden</a> in einer neuen Studie spannende Einblicke in den aufkommenden Trend. Basierend auf Erkenntnissen der Konsumpsychologie und Fallbeispielen wie Adidas, Apple, Burberry und Levi`s erläutert er, was Social Commerce und Social Shopping sind, wie sie funktionieren &#8211; und warum sie Teil einer modernen digitalen Marketing-Strategie sein sollten.</p>
<p>Das Whitepaper „Social Commerce: Monetizing Social Media” bietet eine strategische Grundlage für den effizienten Einsatz von Social Commerce. Der Bericht  beinhaltet anschauliche Grafiken von <a href="http://www.arsthanea.com">Ars Thanea</a>, dem kreativen Partnerstudio von Syzygy, die den neu entstehenden Bereich des Social Commerce visualisieren.</p>
<p>Am 25. Februar wird Dr. Paul Marsden seine Studie in Frankfurt erstmals vorstellen. Spannende Einblicke in die Praxis liefern Ruppert Bodmeier von <a href="http://yalook.com/index.html">yalook</a> und F. Scott Woods von Facebook. Wir laden Sie herzlich ein, an diesem anregenden Gedankenaustausch teilzunehmen! Melden Sie sich einfach unter: <a href="mailto:e.enders@syzygy.de">e.enders@syzygy.de</a> an.</p>
<p>Sie möchten mehr darüber erfahren, wie Sie Social Web für Ihren Geschäftserfolg nutzen können? Dann bestellen Sie die Studie „Social Commerce: Monetizing Social Media“ jetzt vor. Sie erhalten das Whitepaper exklusiv in unserem <a href="http://www.facebook.com/SyzygyGroup?v=app_155976416730">Syzygy Facebook-Store</a> (Schutzgebühr 10 Euro). Außerdem werden wir in den nächsten Wochen ausgewählte Inhalte des <a href="http://socialcommercetoday.com/">Social Commerce Today</a>-Blogs hier auf Deutsch veröffentlichen.</p>
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