Seit Anfang Juli steht in jedem AdWords Account unter dem Reiter „Zielgruppen“ eine neue Auswahlmöglichkeit zur Verfügung: „Interessenkategorien“. Gegenwärtig erkennt das System 25 Hauptinteressenskategorien, denen es seine Nutzer anhand ihrer Browsing-Historie zuordnet.
Wo früher der Website-Content Pate für die Relevanz einer Anzeigenschaltung im Google Display Netzwerk stand, rücken jetzt immer mehr die „Interessen“ des Nutzers in den Fokus. Mittels Behavioral Targeting will Google offenbar bisher ungenutzter Leerstellen in seinem Werbenetzwerk füllen. Um von dem entsprechenden Algorithmus als interessierter Mensch erkannt zu werden, muss man über einen bestimmten Zeitraum mehrfach thematisch verwandte Websites besucht haben.

