Bereits im Jahr 2001 wurde das Konzept des „semantic web“ diskutiert. Damals beschrieb Tim Berners Lee, Erfinder von HTML und Begründer des World Wide Web, einen wichtigen Aspekt seiner Vision des Internets folgendermaßen: Die Datenmengen im World Wide Web sollen auf ihrer Bedeutungsebene auch von Maschinen verwertbar und interpretierbar sein.
Allerdings fehlen zu dieser Zeit noch die technischen Möglichkeiten, so dass man von der Umsetzung dieser Vision noch weit entfernt war. Im Laufe der Jahre wurde Lees Idee immer wieder aufgegriffen. Allerdings verlief die Entwicklung immer noch schleppend, obwohl sich die Technik ständig weiterentwickelte.
Erst durch die neuen Möglichkeiten, Informationen auf semantischer Ebene für Maschinen verständlich auszuzeichnen, zum Beispiel mittels Mikroformaten, und vor allem durch die immer größer werdenden Datenmengen rückt die Idee des „semantic web“ wieder in den Fokus. Es stellt sich zunehmend die Frage: Welche neuen Wege können wir gehen, um aus diesen Datenmengen automatisiert Wissen zu erschließen? (90% der vorhandenen Daten wurden seit 2010 produziert. Stand: 2012 – Quelle)



